Alles Wissenswerte über Cellulite

Cellulite, auch als Orangenhaut bezeichnet ist eine Veränderung der Haut am Gesäß, den Oberschenkeln und den Beinen. Von der optisch nicht gerade schönen „Dellenbildung“ sind fast ausschließlich Frauen betroffen, die meisten ab 40 aufwärts, einige aber auch schon deutlich früher.

Im Laufe ihres Lebens bekommen etwa 80 Prozent aller Frauen Cellulite in unterschiedlich starker Ausprägung. Orangenhaut ist keine Krankheit aber sie ist ein ästhetisches Problem, dass manche Frauen extrem stört, vor allem dann, wenn sie schon in verhältnismäßig jungen Jahren auftritt.

Die Ursachen der Cellulite

Frauen bekommen Cellulite, weil ihr Fettgewebe dicht unter der Haut liegt und die das Fettgewebe durchziehenden Kollagen-Stränge parallel angeordnet sind (ähnlich wie eine abgesteppte Bettdecke). Wachsen die bei Frauen ohnehin besonders großen Fettzellen (Lypozythen) weiter an, dann zwängen sie sich wulstartig zwischen diesen Kollagen-Strängen durch und verursachen an der Hautoberfläche Erhebungen und Dellen. Auch Männer haben Fettgewebe, allerdings an Po und Schenkeln nur sehr wenig und ihre Kollagenstränge sind weniger elastisch und netzartig eng miteinander verwoben. So kommen kaum Fettzellen an die Hautoberfläche. Erklärung gefunden auf: http://celluliteportal.de.

Cellulite ist oft hormonell und genetisch bedingt, manchmal ist sie aber auch die Folge von falscher Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Ist sie einmal da, führt sie oft noch zu weiteren Problemen. Kommt es nämlich zum Stauung von Blut, Lymphflüssigkeit und Wasser, die das Gewebe zusätzlich anschwellen lassen, leidet die Durchblutung. Dann wird aus dem rein kosmetischen auch ein gesundheitliches Problem.

Es gibt auch Studien, die davon ausgehen, dass Cellulite aus Stoffwechselschlacken besteht, die der Körper nicht verarbeiten und ausscheiden kann. Dafür gibt es aber keine wissenschaftlich stichhaltigen Belege.

Behandlungsmöglichkeiten der Cellulite

Gegen Cellulite hilft eigentlich nur ein ständig angewandtes Gesamtpaket aus richtiger Ernährung, Bewegung und Ankurbelung des Stoffwechsels. Ein paar Vitaminpillen, Eincremen oder ein bißchen auf der Hautoberfläche herumrollen, wird sie leider nicht wegbringen. Überhaupt ist es fast unmöglich, sie vollständig wieder verschwinden zu lassen. Allerdings lässt sie sich etwas aufhalten und das ist doch schon ein Erfolg.

Wer die gesättigten Fette, besonders die tierischen reduziert und sich bei sehr salz-oder zuckerhaltigen Lebensmitteln zurückhält, tut schon etwas gegen die ungeliebte Dellenbildung. Ebenso wichtig ist es, reichlich Wasser zu trinken.

Auch Sport ist gut gegen Cellulite. Hier gibt es die effektivsten Übungen gegen Cellulite. Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an, die Verbrennung von Energie führt zu vermehrtem Abbau von Fettdepots und das ist positiv. Allerdings können viele Frauen ein Lied davon singen, dass sie das leider nur selten an genau den gewünschten Stellen tun.

Wirksamer sind da Massagen oder Lymphdrainagen, die man vom Fachmann durchführen lassen oder auch selbst vornehmen kann. Es gibt verschiedene Massagegeräte für den Hausgebrauch, auch regelmäßige Bürstenmassagen, Saunagänge und Wechselduschen unterstützen den Kampf gegen Cellulite.